Montag, 6. September 2010

Der 4te Tag (4.9.2010)

Achtung:sehr lang

Heute haben wir mal nicht lange geschlafen, nur bis um halb 10. Maria hat uns geweckt und alle außer Mona haben Yoga mit ihr mitgemacht. Sport ist mittlerweile auch echt nötig!! Und es tat gut. Einige Schmerzpunkte musste ich zwar überwinden und ich habe wieder gemerkt, aus wie wenig Muskeln meine Arme bestehen, aber da ich vorhabe, jeden Morgen ein Yogaprogramm durchzuziehen, kann es ja nur besser werden. Beendet wurde das Yoga nach 1,5 Stunden und einem Kopfstand (damit sich das Blut nochmal schön im ganzen Körper verteilt und wohl die Energie irgendwie besser werden soll, was ja beim Yoga auch ein Ziel ist).
Meinen Hunger habe ich sehr gut unter Kontrolle. Nachdem ich aufs Abendessen verzichtet hatte, also das Mittagessen gestern meine letzte Nahrungszufuhr war, haben wir erst zwei Stunden nach dem Körper-Geist-und Seele Sport gefrühstückt. Und ich muss sagen, das bekommt sehr gut, so ein paar Stunden fasten. Der Magen gibt auch Ruhe, wenn er merkt, dass der Geist stärker ist =)
Nach dem Frühstück war mein Magen sehr glücklich und wir saßen entspannt draußen vor unserer Tür und haben gelesen, mit der Gesellschaft von Rohids Freund Marias Nordindien-Reisefotos angeguckt und uns ein wenig Rohid durch Seifenblasenpusten angenährt.
Mein Körper schrie aber wieder nach Bewegung und so sind wir dann, unter Pascals Führung, auf einen Berg geklettert, der direkt vor unserer Tür liegt. Und geklettert heißt wirklich geklettert. Nicht uncool einen Weg hochgegangen, neeeiiin, geklettert =) Und es war Klettern der Schwierigkeitsstufe 2, da es noch galt, in keine Schlucht zu fallen, echt wahr! (ich hoffe mit den Bildern klappt das bald, dann seht ihr es). Alle waren wir kletterbegabt und so ist keiner gestorben. Ich konnte also Bilder machen und das habe ich mal wieder reichlich ausgenutzt. Ich glaube, ich werde irgendwas mit Fotograf wenn ich wiederkomme... :)
Nach der Bergkletterbewegungsausflugstour belagerte uns Rohids Freund, er war von den Digicams mehr als sehr angetan.
Wir haben dann noch gegessen und einen genialen Chai getrunken (ich bin mittlerweile echt Fan...). Später gings dann zur Abwechslung wieder in die Stadt. Im Internetcafe konnte ich dann auch die drei ersten Berichte bloggen, suuper =)Und es ist schön, eure Kommentare zu lesen :)
In der Stadt haben wir dann auch wieder Obst gekauft (was ich mal bezahlt habe, bis jetzt hatte ich mich immer dreist durchs Bezahlen gemogelt, aber mein 500 Rupienschein konnte auch einmal nicht gewechselt werden...).
Die Anderen haben sich dann noch ein Stückchen Kuchen gegönnt, auf das ich aber verzichtet habe, Süßes reizt mich bei weitem nicht mehr so stark wie früher, yes :)
Da mein Körper ja heute auf Bewegung gepolt war, habe ich auf die Tuck-Tuck-Fahrt aus der Stadt zurück verzichtet und bin gelaufen (alleine, mein Laufdrang war wohl am stärksten ausgeprägt). Gefühlt habe ich mich wieder wie ein sehr seltenes Tier. Die Straßensituation hat mich auch überfordert, aber ich bin nicht überfahren worden, nochmal yes =)
Heute Abend habe ich dann, ein extrem hartes Kerlchen, geduscht (wie gesagt, das Wasser ist kalt). Ich habe mir dann promt Körperduschcreme ins Haar geschmiert und hatte deshalb wohl den doppelten Wasserverbrauch. Aber erfrischt war ich hinterher.
Den Rest des Abends habe ich dann damit verbracht, die Fotos von der Digicam zu ziehen, es sind schöne Bergbilder dabei =)
Achja, das Abendessen war eine eins+ Es gab Chapati (soooo genial!!), ein Ei für jeden und eine perfekt scharfe Soße (irgendwas mit Tomaten). Ich liiieeeebe scharfes Essen.
So, nun werde ich wohl lesen (im Moment Siddharta, passt gerade so schön) und natürlich noch Zähne putzen gehen.

Negativstes Erlebnis:
- die Tiere hier!!!!! Geht gar nicht!!! Die Hühner fristen auf dem Markt, vor ihren toten Kollegen aufgestallt, ihr Dasein in Käfigen, die denen unserer Legehennenbatterien ähneln. Die Hunde sind meistens extrem abgemagert und ihr Blick spricht Bände. Ich habe von Pascal auch von religiösen Ritualen im Zusammenhang mit Ziegen und Hühnern gehört, das möchte ich aber nicht weiter ausführen.
Ich bin froh, dass es Gulli gut geht, danke für den Bericht Manuela =)
Drück ihn auch gaaaaaanz doll von mir =)

Ich hoffe, ich schreibe weiterhin so fleißig Berichte, bin überrascht, dass ich es noch tue, aber es macht echt Spaß =)

Gute Nacht

Doch noch ein Nachtrag, ich war gerade auf Klo und davon wisst ihr ja noch nichts:
Klo=ein mit Fliesen umrahmtes Loch im Boden, klappt super ;)
Und Klopapier haben wir auch, es ist also ein Toilettengang erster Klasse hier bei Prabhu, mal schauen wie es wird, wenn ich versetzt werden sollte...

Der 3te Tag (3.9.2010)

Zur Vorwarnung an alle, die sich nur zu 90% für meine Berichte interessieren: heute ist nichts weltbewegendes passiert...
Und an alle, die sich zu 100% interessieren: ein toller Bericht folgt

Heute haben wir zur Abwechslung laange geschlafen. Dann habe ich entspannt angefangen meine Tagebuchberichte aus meinem Büchlein (Yvonne, Nina, Catherine und Tomke: es ist euer Steinbüchlein :)) auf meinen Pc abzutippen. Danach war es auch irgendwie schon 15 Uhr, was komisch ist, da wir nicht bis 13 Uhr geschlafen haben, ich aber auch nicht über zwei Stunden geschrieben habe...?
Prabhu wollte dann mit uns um 13 Uhr zur Polizei, was, wie ihr seht, nichts geworden ist. Gefahren sind wir letztendlich um halb 4 (das Zeitverständnis der Inder), natürlich just dann, als wir gerade den Boden gedeckt hatten. Das Essen wurde also verschoben, Prabhu ist der Boss... Achso, zur Polizei sollten wir wohl deshalb, um hier angemeldet zu werden, ich bin mir da aber auch nicht ganz sicher: Wir saßen einfach in der Polizeibehörde herum, die Frau dort hat uns auf Inderenglisch (etwas tricky zum Verstehen)gefragt, wie uns das Essen hier gefällt und dann durften wir bald wieder gehen.
Nachmittags waren wir dann mit Pascal in der Stadt, unter anderem im Internetcafe. Dort wollte ich, voller Vorfreude, meine säuberlich abgetippten Berichte bloggen, um mit euch meine Erlebnisse zu teilen. Leider klappte das nicht so wie ich wollte. Das Bilderbloggen klappte genauso toll und so war ich etwas gefrustet...
Auf dem Markt haben die Anderen etwas Obst gekauft (Granatäpfel,unser Hauptobst im Moment, und Ananas, sehr lecker).
In der Stadt und allgemein auf den Straßen fühle ich mich noch etwas unwohl, da man doch sehr hemmungslos gemustert wird, als Weißer bist du hier eine Attraktion...Die Eindrücke in der Stdt waren aber wieder gigantisch, so dass ich suuuuuuuuper müde bin, obwohl wir eigentlich nichts gemacht haben und es gerade mal kurz nach Acht ist...
Aufs Abendessen verzichte ich heute. Ich leide unter starkem Bewegungsmangel und darunter leidet mein Appetit, was ich keinesfalls schlecht finde. Bewegungsmangel plus reichlich Appetit bedeutet nichts Gutes...
So, die anderen spielen wieder Spiele, ich werde jetzt noch lesen und dann schlafen, gute Nacht =)

Negativstes Erlebnis:
- mein Ring ist im Nirgendwo verschwunden, das heißt, er liegt wohl unter dem Haus, das Loch in der Abflussrinne führt leider genau dorthin.
Wie meinte Ronja so schön: das bedeutet einen neuen Lebensabschnitt...meinen Ring hätte ich trotzdem gerne behalten =(

- Bewegungsmangel!!!!!!!

Achja, keine Ahnung zu welchem Zeitabschnitt das jetzt passt, aber wir haben heute von Prabhus Frau und seiner Schwiegermama ein drittes Auge (am dritten Tage ein drittes Auge) auf die Stirn geklebt und Blumen ins Haar gesteckt bekommen, sehr duftend =)

Samstag, 4. September 2010

Der 2te Tag (2.9.2010)

Haben heute laaaaange geschlafen (bis 11 Uhr indischer Zeit), nachdem ich sehr schlecht eingeschlafen bin. Es gingen mir natürlich 10000 Gedanken durch den Kopf, oder eher Gefühle durch den Körper, obwohl ich die bewusst gar nicht so wahrgenommen hatte, kann ich schlecht beschreiben...
Wir haben dann also gefrühstückt (es gab einen Reis-Grieß-Mix und süßes oranges Zeug. Später haben wir herausgefunden, dass es sich dabei um Zucker+Milch+Lebensmittelfarbe gehandelt hat)
Nach dem Frühstück habe ich "geduscht". Das bedeutet, ich habe Wasser (natürlich kalt, heiß gibt es hier nicht) aus einem kleinen Becher, der in einem großen Eimer schwimmt, der widderrum das Wasser aus einer großen Tonne bekommt, ja...also auf jeden Fall habe ich kaltes Wasser über mich gegossen und stand dabei in einer winzigen Abflussrinne. Eingeseift, einshampooniert und alles "abgeduscht". Klingt komplizierter als es ist und sehr erfrischend ist es, das Kalte ist gar nicht unangenehm. Also Erkenntnis: duschen=no problemo =)
Nach meiner Duscherfahrung haben wir dann draußen gesessen. Pabhus Schwiegermutti hat uns Gewürze gezeigt, die sie irgendwie bearbeitet hat, das haben wir aber alle nicht so ganz verstanden...
Marie wurde dann auserwählt von Prabhus Frau mit Prabhus Frau den kleinen Rohid aus der Schule zu holen. Später haben wir dann Marie mit Prabhu und einem Tuck-Tuck abgeholt. Das war sehr eng und sehr lustig. Wir sind dann noch an Pascals Schule vorbeigefahren. Alle Kinder kamen ans Fenster gelaufen, haben gewunken und gelacht, toll =)
Später haben wir dann mit Prabhu Passbilder gemacht, ja, ähm, jaa, sind suuper Bilder geworden, wie Passbilder eben immer so aussehen... Danach hat Pabhu uns einen Schlafmantel gekauft. Wir durften uns einen aussuchen und ich habe mich für einen entschieden, den Frauen zum Stillen benutzen. Genommen habe ich nach dieser Erkenntnis einen anderen...Rosa mit weißen Punkten. Habe ihn allerdings noch nicht an, da ich nicht weiß wie gut das ist, ihn ungewaschen zu tragen...
Im Laufe des Tages haben wir 4 dann alleine einen Rundgang durch Kolar Gold Fields gemacht. Meine Kamera kam voll zum Einsatz =)
Gegen Abend sind wir dann mit Prabhu wieder in die Stadt gefahren, wieder mit einem Tuck-Tuck, diesmal aber noch zusätzlich mit Maria. Es war also enger als eng, aber zur Not kann man sich in diesen Gefährten glaube ich auch liegend übereinander stapeln, wir saßen aufeinander...
Sinn der Stadtfahrt war es, eine Simkarte für unsere Handys zu kaufen. Das hat gefühlte drei Stunden und real immerhin eine Stunde gedauert, wahnsinn! Das Ziel haben wir trotzdem erreicht und so hat jetzt jede von uns 448 Rupien auf dem Handy (1€=60 Rupien) und eine neue indische Nummer =)
Abends habe ich dann gleich Oma und Opa und Papa angerufen, nachdem ich Mama natürlich nicht erreicht hatte, was zur Abwechslung mal mit meinen Erwartungen übereinstimmte...Nun habe ich noch ca.400 Rupien nach ca. 10 Min. Gespräch auf dem Handy, telefonieren ist also bezahlbar und die Verbindung ist wahnsinnig gut, vergleichbar mit einem Telefongespräch von Kiel nach Preetz...Mit Mama habe ich dann auch noch gesprochen (und das ganze 45 Min.), Oma hatte ihr meine neue Nummer gegeben.
Zu Essen gab es heute Abend Nudeln, gut gewürzt natürlich (zu Mittag gab es übrigens Reis mit so einer Knoblauch-creme und Gemüse, das etwas wie Kohlrabi geschmeckt hat, aber 100% anders aussah)
Von Maria haben wir dann noch Henna auf die Hand gemalt bekommen, mit ihr und Pascal geplaudert und ein Würfelspiel gespielt, das wie eine Sadt heißt..? Ja, bis eben haben wir gespielt und nun ist es hier 2.30 Uhr nachts (das ist umgerechnet, also keine Garantie, meine Uhr tickt immernoch deutsch...)

Negativstes Ereignis: habe meinen Ring verloren, meinen ständigen Tag+Nacht-Begleiter =( Ich suche ihn morgen mal im Abflusssammelrohr...

Allgemeines Befinden:
- müde
- fühle mch recht wohl
- Stimmung wechselt im Moment recht häufig, aber nicht zu Extremen, bin im Moment recht neutral...

Ich befriedige jetzt mein erstes allgemeines Befinden und werde schlafen, gute Nacht =)

Wir sind da! Erste Eindruecke...(1.09.2010)

Natürlich etwas geschafft, mit sehr wenig Zeitgefühl, bahnten wir uns unseren Weg auf dem Bangalore-Flughafen.
Prabhu hat uns draußen schon erwartet (erstes Hindernis:um rauszukommen, mussten wir an einem Mann+Maschinengewähr vorbei, alles gut gegangen). Wir haben uns also namentlich vorgestellt und haben dann frische, toll duftende Blümchen um den Hals gehängt bekommen.
Dann gingen wir recht schweigend zum Auto. Koffer (natürlich ungesichert) aufs Dach, wir auf die Sitzbänke (Sicherheitsgurte habe ich vergeblich gesucht) und ab gings. Wobei es wirklich ab ging. In Indien ist Linksverkehr, wobei das Wort Verkehr etwas übertrieben ist. Totales Chaos trifft es gut. Regeln gibt es vielleicht offiziell, real hält sich weniger als keiner daran. Man befindet sich eigentlich ständig im Gegenverkehr, weil nur überholt wird(der Gegenverkehr wird dabei nicht übermäßig überbewertet). Genau läuft es so ab: hupen, rechts (oder links, wie es eben gerade passt) überholen, Atem anhalten, erleichtert ausatmen. Und es geht wirklich. Unglaublich, aber es funktioniert.
Richtige Autos sind auf den Straßen in der Minderzahl. Mopeds mit gesamten Familien (natürlich ungesichert, ohne Helm) überwiegen. Außerdem gibt es noch Ochsenkarren, Karren mit irgendwelchem Grünzeug drauf, von Menschen gezogen, Fußgänger, Kühe, Ziegen, Hunde und bestimmt noch viel mehr. So weit erstmal zur Straßensituation. Ich nehme aber an, dass ich davon noch häufiger berichten werde.
2 Stunden hatte ich die Möglichkeit mir dieses irre Straßentreiben anzugucken, solange hat unsere Fahrt von Bangalore nach Kolar Gold Fields gedauert. Die Hälfte der Zeit habe ich aber verschlafen.
Ankunft.
Wir wurden durch Prabhus Schwiegermama mit einer Segnung (duftender Rauch)begrüßt. Es folgte eine Führung durch unser vorläufiges Zuhause (siehe Bilder).
Dann lernten wir Maria kennen, eine Freiwillige von letztem Jahr, die die nächsten Tage aber, sehr zu ihrem Bedauern, abreist. Sie und Pascal, auch ein Freiwilliger, der noch ein halbes Jahr hier bleibt, haben uns gaanz viel erzählt, wobei beide meinen, dass man gar nicht so viel reden soll, man muss das Leben hier einfach erleben und selber alles einordnen und verstehen. Gut, finde ich eigentlich auch, wobei es natürlich trotzdem toll war, einige Fragen beantwortet zu bekommen.
Gegessen haben wir dann auch mit den Beiden, getrennt von Prabhus Familie (er wohnt hier in seperaten Räumen mit seiner Frau, seinen beiden noch recht kleinen Söhnen, seiner Schweigermama. Der Neffe seiner Frau und eine Haushälterin verbringen hier auch ihre Tage). Gegessen wird auf dem Boden, mit der rechten Hand (das ist mit dem Reis etwas tricky...). Das Essen ist aber durchweg sehr sehr lecker, super gut gewürzt, angenehm scharf und bekommt mir ganz toll =)
Heute haben wir auch unseren ersten richtigen indischen Chai getrunken, auch suuuuper toll lecker (gekochte Milch mit schwarzem Tee, Wasser, Zimt,Kardamum, Ingwer, schwarzer Pfeffer, je nach Person, die ihn gerade kocht...). Dabei haben wir auch einige Brocken Wörter mit Prabhus Frau und Schweigermama gewechselt (seine Frau spricht gut Englisch, Schwiegermama eher ganz wenig)
Abends haben wir dann noch recht lange mit Maria und Pascal bei gechillter indischer Musik geredet.
Achso, das Wetter...Ja, es ist super angenehm, geschätzte 22°C
Das war dann unser erster Tag hier, im Ganzen sehr positiv.

Negativstes Erlebnis: Tränen (Mama hatte mit ein Abschiedsgeschenk mitgegeben, das aus einem Buch, Glückssteinchen, Sorgenpüppchen, einem Spruchkalender und einem tollen Buch mit Wünschen von meiner Familie besteht)

Allgemeines Befinden:
- gespannt
- frei (wir laufen hier barfuß und draußen mit Latschen, ist echt ein Freiheitsgefühl)
- entspannt (bis jetzt kein Druck, aber das sagt man ja eigentlich auch über Indien)
- Vögel sind zeitweise sehr laut (auch jetzt in der Nacht)-gut, ist jetzt kein Empfinden, ist mir aber gerade eingfallen

Jetzt ist es nach deutscher Zeit (meine Uhr tickt noch deutsch) 20.00 Uhr, hier ist es 23.30 Uhr und ich werde jetzt versuchen zu schlafen, gute Nacht =)

Unser Flug

Flug von Hamburg nach Dubai, Flugnummer EK060, Fluglinie Emirates

Ich starte hier mal mit unserer Ankunft in Hamburg, Fluhafen. Meine Begleiter waren Mama, Papa und Brüder.
Entgegen meiner Erwartungen waren wir recht gut in der Zeit, so dass ich ca. zwei Stunden vor dem Abflug mein Gepäck aufgeben konnte. Erstes Problem: 4 Kilo Übergepäck (erlaubt waren 30kg). Wären 120€ gewesen. Nicht gut. Also habe ich ausgepackt und umgepackt. 3 von meinen gefühlten 100000 Büchern und ein Brot+Tupperdose mussten hier bleiben, Laptop und ca. 5 Bücher sind ins Handgepäck umgezogen. Ergebnis:27kg, perfekt =)
45 Min. vor dem Abflug habe ich dann mit Ronja zusammen eingecheckt. Aber davor stand natürlich die große Verabschiedung von der Familie. Tränchen kamen dann automatisch. Es wurde dann noch viel gewunken, bis man entgültig aus der Sicht verschwand.
Gestartet sind wir dann recht pünktlich um, ich meine, 15.30 Uhr.
Schon wieder entgegen meiner Erwartungen war ich recht wenig aufgeregt, Flugangst ging ziemlich gegen Null. Es war eher ein gespanntes Kribbeln. Der Flug ging 6 Stunden, die aber wie im Fluge vergingen (man beachte das Wortspiel). Das Flugzeug hatte drei Sitzreihen, wir hatten leider keinen Fensterplatz, saßen in der Mitte. Ablenken konnte man sich mit dem Bildschirm am Sitz des Vordermannes. Filme, Spiele, oder Fluginformationen. Filme gingen bei mir nicht, oder ich habe es nicht auf die Reihe bekommen, wie man es eben sehen möchte. Auf Spiele hatte ich keine Lust (wären wahrscheinlich sowieso nicht gegangen), so habe ich mir die Zeit mit träumen, lesen,(halb)schlafen,essen (super lecker, es gab z.B. Lammrouladen...) und Tagebuchschreiben vertrieben.
Nachdem wir über Diyarbakir hinweggeflogen waren, sind wir irgendwann in Dubai gelandet.
Riesiger Flughafen, mit 10000 verschiedenen Menschen (Frauen in Burkas, Männer in Gewändern, Normalos,...). An den Wänden Rolexuhren, Prayer-rooms für Männer und Frauen getrennt, Chilout-lounges, riesige Einkaufspassagen, Essen ohne Ende, Bäume, Palmen, Wasser.
3 Stunden haben wir uns in dieser Welt aufgehalten und dann ging es weiter nach Bangalore, ebenfalls mit Emirates.
Bei diesem Flug hatte ich ein schlechteres Gefühl, es war auch etwas wackeliger und da musste ich natürlich viel hineininterpretieren...Gelandet sind wir nach 4 Stunden dann trotzdem.
Ankunft in Bangalore, Indien nach deutscher Zeit: 5.20 Uhr morgens. Indische Zeit: 9.00 Uhr morgens
Flüge überstanden und jetzt also in Indien =)

Freitag, 3. September 2010

Angekommen =)

Hallloooo hier aus dem Internetcafe in Indien
Ich habe meine Berichte natuerlich sorgfaeltigst vorgeschrieben, leider kann ich sie hier gerade nicht oeffnen, sie kommen aber natuerlich nach =)
hier trotzdem schonmal ein paar Bilder, ich hoffe es klappt =)
gut, es klappt leider nicht...ich hoffe es geht irgendwann mal, aber die Berichte kommen auf jeden Fall =)

Freitag, 23. Juli 2010

Soo, erstmal ein Hallo :)
Nun ist es nur noch einen guten Monat hin, und ich werde ein Jahr in Südindien (Bundesstaat Karnataka) leben. Es ist also gerade die Zeit der groben Vorbereitungen und da dachte ich mir: Carina, du könntest ja ein Blog erstellen. Gedacht, getan: jetzt sitze ich hier, an meinem Geburtstag, auf dem Bett,den Laptop vor mir und bin dabei. Wünscht mir viel Spaß(bis jetzt habe ich ihn noch) und vor allem Erfolg und ich werde euch mit regelmäßigen Berichten aus Indien bereichern.
Liebe Grüße, Carina =)